Unsere Geschichte
Guten Tag und viele Dank an ihrem Interesse für den Pistolenschiessverein Wädenswil!
An dieser Stelle können nur einige Eckdaten aufgeführt werden, da unsere Geschichte bis zur heutigen Zeit zu umfangreicht ist. Vielen Dank für das Verständnis.
1906 der Umstand, dass die Offiziere fast aller Waffengattungen der Schweizer Armee mit der neuen Ordonanzpistole Modell 1900 ausgerüstet wurden, war der Auslöser für die Gründung eines Pistolen- und Revolverschiessvereins Wädenswil.
Schon lange wurde in den Schützenkreisen der Gemeinde Wädenswil davon gesprochen eine Revolverschiesstand einzurichten, um den mit dieser neuen Waffe ausgerüstet Leute Gelegenheit zu geben sich mit dieser zu üben.
1910 fanden sich im Frühjahr einige Interessenten zusammen um die Gründung eines Pistolenschiessverein zu gründen. Am 10. März 1910 fand eine Versammlung im Bellevue in Wädenswil satt und der Verein wurde mit 15 Aktiv- und einem Passivmietglied gegründet. Vorgängig der der Gründungsversammlung hatte sie die Initianden um einen Schiessplatz umgesehen. Nach einem Gutachten und vorgeschlagenen Sicherheitsmassnahmen für den Flobertschiessplatz im Hangenmoos, wurde dies aber von der Gemeinde abgelehnt.
1912 konnte mit dem Landeigentümer ein zehnjähriger Mietvertrag zwischen den 400 und 300 Meter Scheibenständen abgeschlossen werden. Der Schiessetrieb konnte nun aufgenommen werden.
1939 wurde an der Generalversammlung beschlossen das der Pistolen- und Revolverschiessverein in Pistolenschiessverein Wädenswil umbenannt wird.
1969 stand ein wichtiges Geschäft an. Der Pistolenschiessverein Wädenswil der mittleiweile Eigentümer der Landparzelle Nr. 4085 von 482 m² im Pistolenschiessstandes Steinacher war, soll sich am Neubau des Schiessstandes Beichlen beteiligen in dem er der Gemeine die Landparzelle abtritt. Am 1. Juni verwarfen die Wädenswiler Stimmbürger die Vorlage für die geplante Schiessanlage in der Beichlen. Daraufhin sperrte der Eidg. Schiessoffizier am 1. September den alten Schiessstand Steinacher für jegliches Schiessen. Grund dafür waren umfangreiche Instandstellungsmassnahmen. Somit erhielt der Gemeinderat den indirekten Auftrag, eine Lösung zu finden. Alle Schiessen mussten nun wieder dezentralisiert werden.
1973 wurde auch ein Luftpistolenstand im alten Schiesstand Steinacher in betrieb genommen.
1974 gab es einen Entscheid des Regierungsrates Kanton Zürich und des Eidgenössische Militärdepartement (heute VBS), dass in Wädenswil eine moderne Schiessanlage geschaffen werden muss.
1975 im Mai wurde der Verein mit dem Überbauungsvorhaben BASF im Steinacher konfrontier. Es folgten langwierige und zähe Verhandlungen. Am 10. Oktober fand eine Ausserordentliche Generalversammlung statt, an dieser wurden Zusicherungen und die Grundeigentümerbauordnung unterschrieben.
1980 nach 14 Jahren konnte nun die Schiessanlage Beichlen im August mit dem Standeröffnungsschiessen eingeweiht werden. Wie schon zur Gründerzeit für der Pistolenschiessverein Wädenswil obligatorische Bundesprogramm, Das Eidg. Feldschiessen durch und beteiligt sich an Anlässe des Bezirksschützenverband Horgen und an viel anderen Anlässe.
Weitere Informationen finden Sie hier: PSV Wädenswil Geschichte 1910-1985
Quelle: Auszüge aus der Festschrift 100 Jahre Pistolenschiessverein Wädenswil
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